Beiträge

Photoshopped – Irreführung durch bearbeitete Models

Während im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert schöne Frauen in Werbeanzeigen der Phantasie und Kreativität begnadeter Maler und Werbezeichner wie Alfons Mucha oder Haddon Sundblom entsprangen und neben dem beabsichtigten Werbeeffekt auch einen künstlerischen Mehrwert schufen, haben die heutigen Werbekampagnen nur wenig mit dem Glanz früherer Zeiten gemein. Weiterlesen

 

Ein Neger aus Afrika…

(c) Stadtmuseum Düsseldorf, 1936 (Künstler unbekannt)

Diskriminierende Werbung? Das Düsseldorfer Stadtmuseum stellt derzeit Zeichnungen jüdischer Kinder aus der Nazizeit aus. Eine dieser Zeichnungen stellt einen schwarzen Mann dar mit der Unterschrift “Ein Neger aus Afrika steht hier breitbeinig da”. Im Grunde ist hieran nichts Verwerfliches zu erkennen. Auch das Wort “Neger” erhielt erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine rassistisch-wertende Komponente (vgl. Kramer, S. 11 ff. » Volltext-PDF). In vielen osteuropäischen Ländern ist die Bezeichnung “Neger” noch immer eine völlig wertungsfreie Bezeichnung für schwarze Menschen. Weiterlesen

 
1

Evangelische Kirche wirbt mit blutender Hand

(c) EKHN

 

Schockwerbung mal anders: Die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wirbt mit einem Plakat für Respekt vor dem Karfreitag, das eine blutende Handfläche zeigt, deren Finger zu einem Victory-Zeichen geformt sind. Die Nassauische Neue Presse berichtet am 31.03.2012 (» Zum Artikel), dass die rund 100.000 Euro teure Kampagne an 62 kirchlichen Gebäuden und 130 Litfaßsäulen zu sehen sein wird.

Weiterlesen