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Evangelische Kirche wirbt mit blutender Hand

(c) EKHN

 

Schockwerbung mal anders: Die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wirbt mit einem Plakat für Respekt vor dem Karfreitag, das eine blutende Handfläche zeigt, deren Finger zu einem Victory-Zeichen geformt sind. Die Nassauische Neue Presse berichtet am 31.03.2012 (» Zum Artikel), dass die rund 100.000 Euro teure Kampagne an 62 kirchlichen Gebäuden und 130 Litfaßsäulen zu sehen sein wird.

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Rspr.: OLG Linz – Mehr als zwei Fußnoten in der Werbung sind irreführend

OLG Linz – Urteil vom 29.2.2012 – Az.: 2 R 204/11z

Nach einer Verbandsklage des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation (VKI) vor dem OLG Linz entschied dieses (» Volltext-PDF), dass mehr als zwei Fußnoten in einer sog. “Statt-Preis”-Werbung des Sportartikelhändlers Sport Eybl irreführend i.S.v. § 2 öUWG sind. Insgesamt befanden sich auf einer entsprechenden Prospektseite insgesamt 5(!) Sternchen und mehrere Fußnoten je Produkt.

 

Gesundheitsbezogene Werbung

Die EU-Kommission untersagt nun bestimmte Slogans für gesundheitsbezogene Werbung. Rund 1600 Werbeaussagen dürfen – nach einer sechsmonatigen Übergangsfrist für bereits verpackte Produkte – nicht mehr verwendet werden. Das Europaparlament billigte nun den entsprechenden Kommissionsvorschlag.

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Israel verbietet Magermodels

Magersüchtige Models in der Werbung können nicht nur schockieren, wie Oliviero Toscani und Isabelle Caro mit der Nolita-Kampagne gezeigt haben, sondern auch schlechten Einfluss auf junge Mädchen ausüben. Ein falsches Frauenbild und Essstörungen können die Folge sein. Die israelische Knesset wagte nun einen Vorstoß und verbot Magermodels in der Werbung per Gesetz  Weiterlesen